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Meldung

Mach mich zum Werkzeug deines Friedens

von Mechthild Gunkel

"Mach mich zum Werkzeug deines Friedens", dieses Franz von Assisi zugeschriebene Gebet steht über dem Europa-Fokus der Ökumenischen Dekade zur Überwindnung von Gewalt 2007. Eine Gruppe junger Erwachsener aus ganz Eukropa hat die Anliegen benannt, die für die Region Europa größte Relevanz haben. Sie sind auch auf der Tagesordnugn der 3. Europäischen Ökumenischen Versammlung zu finden. Da heißt es:

"Wir müssen Gewalt sehen, benennen und überwinde im Blick auf ...

  • Menschenhandel - tausende von Menschen, mehrheitlich Frauen und Kinder, werden ausgebeutet
  • Jugend - wichtigste Konsumentenzielgruppe der Gewaltindustrie sind Jugendliche
  • Migration - die europäischen Länder stehen vor diesem großen Problem der Globalisierrung
  • Häusliche und interpersonelle Gewalt - verursachen mehr Todesfälle als bewaffnete Konflikte
  • Menschliche Sicherheit - eine gemeinsame Aufgabe über die Grenzen hinaus und jenseits von nationalen Interessen
  • Die Umwelt - die unter den Folgen der Gewalt gegen die Erde leidet
  • Gewalt in der Kirche - Beschäftigung mit uns selbst
  • Eine Theologie des gerechten Friedens - Kirchen auf dem Weg von der Theorie des Gerechten Krieges zur Praxix des gerechten Friedens"

"Respect - Youth for peace" heißt die deutschlandweite Jugendkampagne, die zu Beginn der Ökumenischen FriedensDekade am 12. November 2006 eröffnet wurde. Auch sie nimmt die Anliegen der Ökumenischen Dekade zur Überwindung von Gewalt auf, stellt sie in einen europäischen Horizonte und möchte Jugendliche dazu einladen, sich mit Projekten zum Thema "Respekt" zu bewerben. Das können eigene Rapsongs, Videoclips, Kunstprojekte, Theaterstücke sein
Neben witzigen "Respekt"-Plakaten und "Respekt"-Postkarten gibt es die Möglichkeit, eigene Projekt auf die Homepage zu stellen. Die besten Ideen werden prämiert und veröffentlicht. Weitere Informationen unter www.respekt-kampagne.de oder bei der Koordinatorin für die Dekade zur Überwindung von Gewalt in der EKHN, Pfarrerin Mechthild Gunkel.