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Meldung
ACK in Ulm und Neu-Ulm mit neuem Vorstand
In ihrer Vollversammlung am 8. Februar hat die ACK Ulm/Neu-Ulm im evangelischen Dekanat Neu-Ulm einen neuen Vorstand gewählt

von links: Ernst-Wilhelm Gohl, evangelischer Dekan von Ulm und stellvertretender Vorsitzender der ACK; Ruth Kilian aus Pfuhl, Schriftführerin der ACK; Ulrich Hoffmann, Ehe- und Familienseelsorger und Vorsitzender der ACK; Gabriele Dekanin, evang.-luth. Dekanin von Neu-Ulm und stellvertretende Vorsitzende der ACK.
Neu gewählt wurden die Neu-Ulmer Dekanin Gabriele Burmann und der Ulmer Dekan Ernst-Wilhelm Gohl. Sie werden künftig dem im Amt bestätigten Vorsitzenden Ulrich Hoffmann als Stellvertreter zur Seite stehen. Ebenfalls in ihrem Amt bestätigt wurde Ruth Kilian als Schriftführerin.
"Gottseidank ist der Vorstand endlich wieder komplett," freut sich der katholische Ehe- und Familienfürsorger und ACK-Vorsitzende Ulrich Hoffmann: nach dem Ausscheiden von Karola Bitterolf und bereits ein Jahr davor von Pastor Christian Klix war der Vorstand zeitweise "rein katholisch und rein bayrisch gewesen". In der Vollversammlung konnte die ACK auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken: die von ihr verantworteten ökumenischen Gottesdienste - etwa am Pfingstmontag im Glacis oder zum Gedenken an die Zerstörung Ulms in der Wengenkirche - sind in der Öffentlichkeit fest verankert und werden hervorragend angenommen. Über den ökumenischen Kirchenstand bei den beiden Ulmer Hochzeitsmessen, die Präsenz beim Ulmer Donaufest und verschiedene Publikationen, aus denen der "Kleine Kirchenführer für Ulm und Neu-Ulm" besonders herausragt, hat die ACK den Ruf der Doppelstadt als "Ökumene-Hauptstadt" gefestigt.
Kardinal Kasper kommt nach Ulm
Die Planungen der ACK dafür, dass auch 2007 in Ulm und Neu-Ulm ein gutes Jahr für die Ökumene wird, sind bereits sehr konkret. Ein Höhepunkt, der weit über Ulm/Neu-Ulm hinausstrahlen wird, ist der Besuch des "Ökumene-Ministers" aus dem Vatikan, Kardinal Walter Kasper am 22. April in Ulm. Ein hochrangiger evangelischer Theologe ist ebenfalls angefragt, sodass es an diesem April-Sonntag im Ulmer Münster zu einem echten ökumenischen Gipfeltreffen kommen könnte.
Die Freude darüber, dass 2007 die Christen in Ost und West einen gemeinsamen Termin für das Osterfest haben, wird sich auch in der offiziellen Aufnahme der orthodoxen Kirchen in Ulm in die lokale ACK Ulm/Neu-Ulm ausdrücken.
