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Gemeinsam Kirche sein
Ökumenische Herausforderungen und Perspektiven für das Zusammenleben von christlichen Gemeinden unterschiedlicher Sprache und Herkunft
Die ökumenische Landschaft in Deutschland verändert sich. Neben den traditionellen einheimischen Kirchen und Konfessionen gehören inzwischen auch Gemeinden anderer Sprache und Herkunft zu der Vielfalt kirchlichen Lebens in Deutschland. Christliche Migrantinnen und Migranten aus Afrika, Asien, Lateinamerika und anderen Regionen bringen die für sie typische Prägiung des Glaubens mit und bilden in Deutschland eigene Gemeinden und Netzwerke.
Zunehmend gibt es Beziehungen und Partnerschaften mit deutschsprachigen Kirchen und Gemeinden. Manche der Migrantengemeinden feiern ihre Gottesdienste in den Häusern der Kirchengemeinden. In einigen Regionen (Berlin, Hamburg, Rhein-Main, Köln, NRW) gibt es Zusammenschlüsse und Konvente von fremdsprachigen Gemeinden. Manche haben eine strukturelle Anbindung an die regionale ACK. In den kommenden Jahren wird es eine ökumenische Herausforderung sein, Begegnungen zu suchen und angemessene Formen für das partnerschaftliche Miteinander von einheimischen Kirchen und Migrantengemeinden zu entwickeln.
"Gemeinsam Kirche sein. Ökumenische Herausforderungen und Perspektiven für das Zusammenleben von christlichen Gemeinden unterschiedlicher Sprache und Herkunft" - so lautete das Thema einer Fachtagung, die am 17.-18. Januar 2007 in Wuppertal stattfand und gemeinsam von der ökumenischen Centrale und dem Kirchenamt der EKD veranstaltet wurde. Eine Dokumentation der Tagung ist in Vorbereitung und wird demnächst in der Reihe "epd-Dokumentation" erscheinen.
