Neuer Vorstand für die ACK – Wahlen bei der Mitgliederversammlung

(22.03.2019). Am 3./4. April 2019 findet in der Evangelischen Tagungsstätte Hofgeismar die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) statt. Dabei wählen die Delegierten ihren neuen Vorstand für die nächsten drei Jahre.
Der bisherige Vorstand, der römisch-katholische Bischof Karl-Heinz Wiesemann aus Speyer, darf laut Satzung nicht erneut zur Wahl antreten. Die Kandidaten für seine Nachfolge werden vor Ort bekanntgegeben. Bischof Wiesemann wird im Rahmen eines Festakts mit einem Vortrag von Professor Wolfgang Thönissen verabschiedet. Der Theologe ist Leitender Direktor des Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik in Paderborn.
Auf der Tagesordnung stehen unter anderem auch ein Gespräch mit dem Generalsekretär des Polnischen Ökumenischen Rates Dr. Grzegorz Giemza sowie Informationen über die Vorbereitung des Ökumenischen Kirchentags 2021 in Frankfurt am Main. Mit dem Projekt „Weißt du, wer ich bin?“ engagiert sich die ACK im interreligiösen Dialog. Die Mitgliederversammlung wird Rückschau auf die 2018 durchgeführten und die für 2019 geplanten Aktionen halten. Auch das Thema „Verfolgte und bedrängte Christen“ kommt zur Sprache. Außerdem nimmt die ACK mit der Neuapostolischen Kirche ein neues Gastmitglied auf.


ACK repräsentiert 50 Millionen Christinnen und Christen


Der ACK gehören 17 Vollmitglieder und acht Gastmitglieder an. Fünf Organisationen sind Beobachter. Insgesamt repräsentieren sie rund 50 Millionen Christinnen und Christen. Die Mitgliederversammlung setzt sich folgendermaßen zusammen: Je sieben Delegierte kommen von der Evangelischen Kirche in Deutschland und von der Deutschen Bischofskonferenz (römisch-katholisch). Die Orthodoxe Bischofskonferenz in Deutschland hat fünf Sitze, die Evangelisch-methodistische Kirche und der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden je drei, alle anderen Kirchen je einen Sitz. Gastmitglieder und Beobachter haben je einen Sitz mit beratender Stimme. Insgesamt setzt sich die Mitgliederversammlung aus 50 Delegierten zusammen.