ACK trauert um vormaligen Referenten der Ökumenischen Centrale

Frankfurt am Main (23. Januar 2024). Im Alter von 78 Jahren ist am vergangenen Sonntag Dr. Dr. habil Johann Georg Schütz verstorben. Von 1987 bis 2008 war er als römisch-katholischer Referent in der Ökumenischen Centrale, der Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), tätig.

Dr. Dr. habil J. Georg Schütz war von 1987 bis 2008 Referent der Ökumenischen Centrale.

In seiner 21-jährigen Dienstzeit hat Schütz so wichtige Dokumente wie die Unterzeichnung der Charta Oecumenica (Berlin 2003) oder die wechselseitige Taufanerkennung (Magdeburg 2007) von römisch-katholischer Seite mit begleitet und zahlreiche ökumenische Gemeindezentren besucht. Besonders nach der politischen Wende 1989 hat Schütz die Wiedervereinigung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Ostdeutschland (AGCK) und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Westdeutschland (ACK) mitgestaltet. In zahlreichen Publikationen und Aufsätzen hat er den Konziliaren Prozess in der römisch-katholischen Kirche dokumentiert und vorangebracht und sowohl die Dekade zur Überwindung von Gewalt als auch die Ökumenische FriedensDekade verantwortet.

Betroffen von der Nachricht des plötzlichen Todes des langjährigen Ökumenikers und Wegbegleiters zeigte sich der Vorsitzende der ACK in Deutschland, Erzpriester Radu Constantin Miron: „Georg Schütz war jahrelang ein Mitglied des Teams unserer Ökumenischen Centrale in Frankfurt, ein hochgebildeter Theologe im ökumenischen Diskurs und gleichzeitig ein treuer Anwalt römisch-katholischer Theologie.“ In einem Kondolenzschreiben an die Familie brachte der Erzpriester seinen Dank zum Ausdruck: „Ich denke gerne an die Begegnungen mit ihm, seinen Humor und seine Freude am Singen zurück. Als Vorsitzender der ACK werde ich gemeinsam mit den aktuellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Ökumenischen Centrale Dr. Schütz ein ehrendes Andenken bewahren.“

Das Requiem findet am Montag, dem 29. Januar 2024 um 11:30 Uhr in St. Konrad, Aschaffenburg, statt.