Ökumenisches Friedensgebet der Armenischen Gemeinde Köln

(05.11.2020). Auf Einladung des Gemeindepfarrers und des Vorstandes der Armenischen Gemeinde Köln versammelten sich am 04. November viele Mitglieder der Kölner Ökumene und Vertreter anderer Kirchen in der St. Sahak-St. Mesrop Diözesankirche zu Köln zu einem gemeinsamen Friedensgebet für den Frieden in Berg-Karabach. Anwesend war auch der Vorsitzende der ACK, Erzpriester Radu Constantin Miron.

Bischof Serovpe Isakhanyan (li.) und Erzpriester Radu Constantin Miron (re.) beim Ökumenischen Friedensgebet, Foto: Armenische Gemeinde Köln

Zu Beginn des Friedensgebets begrüßte Pfr. Vahridsch Baghdasaryan im Namen des Gemeindevorstandes die ökumenischen Gäste und lud zum gemeinsamen Gebet ein. Dann übermittelte Bischof Serovpé Isakhanyan, der das Friedensgebet liturgisch leitete, seine Botschaft an die Anwesenden und sprach über die Wichtigkeit eines gerechten Friedens, der Wirklichkeit werden kann, wenn die Menschenrechte und die Würde der Menschen in Berg-Karabach respektiert werden.

Auch Erzpriester Radu Constantin Miron hielt im Namen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Kirche in Köln eine kurze Ansprache. Er drückte seine Liebe und seinen Respekt für das armenische Volk und seine Kirche sowie seine Solidarität mit den gerechten Erwartungen der Menschen in Berg-Karabach aus und sagte weiter, dass er im Herzen in Hadrut und Mardakert, Shushi und Stepanakert, Martuni und Askeran ist und für den Frieden bete. Erzpriester Miron erinnerte an Charles Aznavours Lied „die Kinder des Krieges“. Zum Schluss gab er der Hoffnung Ausdruck, dass man Wege für eine friedliche Lösung des Berg-Karabach-Konfliktes finden kann.

Während der Friedensandacht führten einige Mitglieder des Komitas-Gemeindechores unter der Leitung der Dirigentin Anush Nazaryan und in Begleitung von Irena Tabaker geistliche Lieder und Hymnen auf.

Text: Armenische Gemeinde Köln