Planungen zum 1700-jährigen Jubiläum des Konzils von Nizäa

(12.10.2020). Im Jahr 2025 jährt sich zum 1.700. Mal das Gedenken an das Erste Ökumenische Konzil in Nicäa im Jahr 325. Dieses Konzil markiert einen wichtigen Meilenstein in der frühen Kirchengeschichte und gilt bis heute als wichtiger Bezugspunkt im ökumenischen Dialog. Die Orthodoxe Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD) hat aus diesem Anlass beschlossen, dieses besondere Jubiläum zu begehen.

Auf dem Konzil von Nicäa 325 wurden die Grundlagen für das noch heute verwendete Glaubensbekenntnis gelegt. 2025 jährt sich das Konzil zum 1700. Mal.

Die Orthodoxe Bischofskonferenz in Deutschland beschloss auf ihrer Sitzung am 9. Oktober 2020 in Bonn eine zentrale Feier zur Würdigung des 1700-jährigen Jubiläums des Ersten Ökumenischen Konzils von Nicäa 325 im Jahr 2025, zu der auch Vertreter anderer christlicher Kirchen eingeladen werden sollen. 

Daneben sind u.a. eine gemeinsame Liturgie aller orthodoxen Bischöfe Deutschland, ein Studientag sowie weitere Veranstaltungen in den Kirchengemeinden in ganz Deutschland geplant.

Das Konzil von Nicäa 325 hatte das Ziel, die Kircheneinheit zu wahren und hatte bestimmte Differenzpunkte wie das Osterfest oder die Göttlichkeit Jesu Christi zum Thema. Damit legte das Konzil die Grundlagen für die Formulierung der Dreifaltigkeit Gottes und für das Glaubensbekenntnis von Nizäa-Konstantinopel, das in seiner ökumenischen Fassung bis heute Verwendung in ökumenischen Gottesdiensten findet.