Herz für Ökumene, theologischen Scharfsinn und Menschenfreundlichkeit in Erinnerung behalten

Frankfurt (02.01.2023). Anlässlich der Aufbahrung des am Silvestertages verstorbenen emeritierten Papstes Benedikt XVI. drückt der griechisch-orthodoxe Erzpriester Radu Constantin Miron als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) in einem Kondolzenschreiben an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, seine Anteilnahme aus.

Papst Benedikt XVI. 2005 in Rom (Foto: UzziBerlin)

Papst Benedikt XVI. 2005 in Rom (Foto: UzziBerlin)

Mit großer Trauer haben Christinnen und Christen über Konfessionsgrenzen hinaus in Deutschland am Silvestertag die Nachricht vom Tod des emeritierten Papstes Benedikt XVI. erhalten und die verschiedenen Reaktionen und Vorbereitungen auf seine Beisetzung verfolgt. Am Montagmorgen wurde der Leichnam des emeritierten Papstes im Petersdom aufgebahrt, sodass sich die Gläubigen von ihm drei Tage lang verabschieden können.

Diesen Tag nahm Erzpriester Miron zum Anlass, dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und allen Mitarbeitenden und den der römisch-katholischen Kirche verbundenen Gläubigen im Namen aller weiteren Mitgliedskirchen der ACK in Deutschland sein tiefes Mitgefühl auszusprechen.

Der ACK-Vorsitzende beschrieb Kardinal Joseph Ratzinger als streitbaren, über die Maßen intelligenten und erfahrenen Experten im ökumenischen Dialog. „Dieser lag ihm auch als späterer Papst Benedikt XVI. sehr am Herzen“, wie Erzpriester Miron sich gerne an unterschiedliche Treffen erinnert, in denen er dies erleben durfte – besonders eindrücklich ist dem orthodoxen Geistlichen dabei die ökumenische Begegnung im Erfurter Augustinerkloster mit dem ehemaligen Papst während seines Deutschlandbesuches geblieben.

„Sein Herz für die Ökumene, sein theologischer Scharfsinn und seine Menschenfreundlichkeit werden uns im Gedächtnis bleiben“, ist Miron dankbar und fügt hinzu: „In der Ökumene werden wir ihm ein ehrendes Andenken bewahren.“