Ökumenische FriedensDekade

Geschichte und Anliegen

Christen setzen für den Frieden und für ein Friedenszeugnis in der Gesellschaft ein. Das Friedensthema wird in den in den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag, der Friedensdekade, in Gottesdiensten und Veranstaltungen besonders wahrgenommen. Geboren wurde die Idee zur FriedensDekade in den Niederlanden. Dort hatte der „Interkirchliche Friedensrat“ die Friedenswoche eingeführt, um das Engagement der Kirchenmitglieder für Friedensfragen zu stärken. Diese Idee wurde 1980 in West- und Ostdeutschland aufgenommen. Kirchen und Friedensgruppen arbeiten seitdem im Rahmen der Friedensdekade im ökumenischen Geist zusammen.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde 1992 das „Gesprächsforum der ökumenischen Friedensdekade“ gegründet. Es sollte Arbeit der Kirchen und Friedensinitiativen aus Ost und West zusammenführen. Das Gesprächsforum wird von der ACK und der Trägergruppe „Ökumenische Dekade für Frieden und Gerechtigkeit“ gemeinsam getragen. Federführend ist die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF). Das Gesprächsforum legt jährlich das Motto mit biblischem Bezug und einen Plakatentwurf fest.

Im Gesprächsforum Ökumenische FriedensDekade wird die ACK vertreten durch: Marina Kiroudi (Ökumenische Centrale), Michael Zimmermann (evangelischer Vertreter), N.N. (römisch-katholischer Vertreter) und Hannah Eichberg (freikirchliche Vertreterin). Eine Liste aller Mitglieder finden Sie hier.