Am 21.09.2025 live dabei sein per Videoübertragung

500 Jahre Täuferbewegung 1525-2025

„Gewagt! 500 Jahre Täuferbewegung 1525 – 2025“ erinnert an die reformatorische Bewegung, in der viele Christen und Christinnen als mündige Menschen gemeinsam und konsequent ein an biblischen Maßstäben ausgerichtetes Leben führen wollten. Ihre Ideale waren die Freiheit des Glaubens und die Gewaltlosigkeit. Sie haben viel gewagt und dafür auch Verfolgung, erzwungene Migrationen und Diskriminierung in Kauf genommen. „Gewagt!“ ruft auf, darüber nachzudenken, was Christsein unter täuferischen Vorzeichen im 21. Jahrhundert bedeutet.

2025 erinnern Gemeinden und Kirchen, die sich auf die Täuferbewegung der frühen Neuzeit zurückführen oder sich mit ihr verbunden wissen, gemeinsam an die erste täuferische Glaubenstaufe, die Ende Januar 1525 in Zürich stattfand. Hinter dem gemeinsamen Namen „Täufer“ verbarg sich im 16. Jahrhundert eine große Vielfalt. Neben der Wittenberger und der Schweizer Reformation bildeten die Täufer die dritte reformatorische Strömung. Zur Täuferbewegung gehörten so unterschiedliche Gruppen wie die Mennoniten, die Hutterer, die Schweizer Brüder, die Melchioriten und viele einzelne, meist kleinere Gemeinden.

500 Jahre Täuferbewegung ist eine Geschichte von Höhen und Tiefen, von Aufbruch, Niedergang und Erneuerung, von Debatten, Diskussionen und Auseinandersetzungen, von Glaubensmut und Glaubensschwäche. Diese Vielfalt macht Mut, den eigenen Glauben zu reflektieren, ihn selbstbewusst und dialogfähig in die ökumenische Diskussion einzubringen und neugierig darauf zu sein, Anderes kennenzulernen.

“Gewagt!“ richtet den Blick deshalb nicht nur in die Vergangenheit, sondern fragt nach der Bedeutung täuferischer Traditionen für heute und morgen.

Täufer lebten unter anderem in den Niederlanden und in Nordwestdeutschland, in der Eidgenossenschaft (Schweiz), aber auch in der Kurpfalz, in Bayern, Hessen, Thüringen, in Württemberg sowie in Österreich und in Mähren. Auch Baptisten und Quäker, die im Zusammenhang mit der englischen Reformation zu Beginn des 17. Jahrhunderts entstanden, zählen zu dem weiten Spektrum der täuferischen Kirchen. Aus dieser Vielfalt speist sich eine bunte und spannende Erinnerungskultur.

500 Jahre Täuferbewegung 2025 - Einladung zum ökumenischen Gottesdienst und Festakt

Frankfurt am Main (07.08.2025). Am Sonntag, 21. September 2025, lädt der Verein "500 Jahre Täufergedenken 1525-2025 e.V." zu einem Höhepunkt innerhalb der diesjährigen Feierlichkeiten ein. Das Programm umfasst einen festakt in Anwesenheit des Bundespräsidenten sowie einen ökumenischen Gottesdienst. Veranstaltungsorte sind die Mennonitenkirche sowie die Christuskirche in Hamburg-Altona.

"Gewagt! Bibel leben. Gehalten - entfalten - gestalten": Neues Themenheft für 2025 bestellbar

Frankfurt am Main (20. Dezember 2024). Im Rahmen des Täufergedenkens anlässlich der ersten täuferischen Glaubenstaufen vor 500 Jahren im Jahr 1525 ist das sechste Themenheft mit Anregungen für die Beschäftigung mit der 500-jährigen Geschichte der Täuferbewegung und zur theologischen Auseinandersetzung mit den Charakteristika der unterschiedlichen theologischen Traditionen erschienen. Die gemeinsame Bibellektüre als zentrale religiöse Praxis der Täufer war Vorraussetzung für Aufbruch und Veränderung. Das sechste Heft lädt also dazu ein, die Bedeutung der Bibel für das persönliche Leben, das gemeinschaftliche Zusammenleben und auch für gesellschaftliche Zusammenhänge neu zu entdecken.

Gewagt! 500 Jahre Täuferbewegung 1525-2025 - Gedenkjahr 2025 mit Veranstaltungen und Publikationen

Frankfurt am Main (28. November 2024). Im Jahr 2025 erinnern Gemeinden und Kirchen weltweit, gemeinsam an die erste täuferische Glaubenstaufe, die Ende Januar 1525 in Zürich stattfand. Die Initiative „Gewagt! 500 Jahre Täuferbewegung 1525–2025“, getragen von Kirchen der täuferischen Tradition und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, hat in den zurückliegenden fünf Jahren die Täufer aus dem Schatten der großen kirchlichen Konfessionen geholt. Fünf umfangreiche Themenhefte zu Aspekten täuferischer Identität, eine Wanderausstellung und eine große Vielfalt unterschiedlichster Veranstaltungen haben auf das Gedenkjahr 2025 vorbereitet. Im Jahr 2025 werden mit drei Großveranstaltungen und zahlreichen weiteren Aktionen in ökumenischer Verbundenheit ein Ausrufezeichen und ein Schlusspunkt gesetzt.

Einladung zum Studientag "Gewagt! gewaltlos leben - das Friedenspotenzial der Ökumene"

Im Jahr 2025 erinnern Gemeinden und Kirchen, die sich auf die Täuferbewegung der frühen Neuzeit zurückführen oder sich mit ihr verbunden wissen, gemeinsam an die erste täuferische Glaubenstaufe, die Ende Januar 1525 in Zürich stattfand. Auf dem Weg dahin bereiten Themenjahre das 500jährige Täuferjubiläum vor, die jeweils unter einem Motto stehen. Für das Jahr 2023 lautet dieses "gewagt - gewaltlos leben". Gemeinsam laden der Verein „500 Jahre Täuferbewegung“ und die ACK in Deutschland zu einem Studientag anlässlich dieser fünfjährigen Vorbereitungszeit im Zugehen auf das Gedenkjahr 2025 ein.

Themenheft 2022 „gewagt! konsequent leben“ zum Täufergedenken erschienen

Gewagt! 500 Jahre Täuferbewegung 1525-2025 (15.02.2022) Das Täufergedenken, das im Jahr 2025 begangen wird, erinnert an den täuferischen Zweig der Reformation im 16. Jahrhundert, auf den sich eine Reihe von Kirchen…

Themenheft „gewagt! gemeinsam leben“ zum Täufergedenken erschienen

Cover des Themenheftes
(27.01.2021). Im Jahr 2025 erinnern Christinnen und Christen weltweit an den Beginn der Täuferbewegung vor 500 Jahren. Bis dahin laden verschiedenste Veranstaltungen und Veröffentlichungen unter dem Motto „Gewagt! 500 Jahre Täuferbewegung“ ein, über das täuferische Erbe nachzudenken, um das Heute und Morgen zu gestalten und ökumenische Impulse zu setzen. Jedes Jahr steht unter einem eigenen Motto, das durch ein Themenheft vertieft wird.

Bericht vom Auftakt zu 500 Jahre Täuferbewegung in Hamburg

Auftakt zu 500 Jahre Täuferbewegung
(12.10.2020). Ein ökumenischer Gottesdienst am 10. Oktober in Hamburg bildete den Auftakt zum Gedenken an 500 Jahre Täuferbewegung. Fünf Themenjahre stehen bis 2025, dem Gedenken an die erste täuferische Glaubenstaufe 1525, unter der Überschrift „gewagt!“. Die Zeremonie, eine Podiumsdiskussion und die Grußworte von Vertreterinnen und Vertretern aus Kirche und Politik machten deutlich: Dieser dritte Flügel der Reformation setzte sich von Anfang an gegen teils heftige Widerstände für Ideale wie Religionsfreiheit und Gewaltlosigkeit ein, die noch heute von ungebrochener Aktualität sind.

Eröffnung „Gewagt! 500 Jahre Täuferbewegung 1525-2025“

Logo des Vereins
(09.10.2020). Die Täuferbewegung bildete neben der Wittenberger und der Schweizer Reformation die dritte reformatorische Strömung – ihr Einsatz für Ideale wie Religionsfreiheit und Gewaltlosigkeit hat bis heute Einfluss auf Kirche und Gesellschaft. Die Initiative „Gewagt! 500 Jahre Täuferbewegung 1525-2025“ möchte in fünf Themenjahren mit einem Blick auf täuferische Werte und Tradition das „Heute und Morgen gestalten und ökumenische Impulse setzen“. Den Auftakt bildet ein Gottesdienst am 10. Oktober in Hamburg, an dem auch der Vorsitzende der ACK, Erzpriester Radu Constantin Miron, teilnimmt.

„gewagt! mündig leben"

Titelseite Broschüre Täufergedenken.
(02.06.2020). Das fünfjährige Gedenken an die erste täuferische Glaubenstaufe Ende Januar 1525 hat begonnen. Jetzt ist in diesem Rahmen das erste Themenheft erschienen, es trägt den Titel „gewagt! mündig leben“ und nimmt das diesjährige Thema des fünfjährigen Täufergedenkens „Gewagt! 500 Jahre Täuferbewegung 1525-2025“ auf.

Studientag der ACK und des Vereins 500 Jahre Täuferbewegung

(30.10.2019) Mit ca. 80 Teilnehmenden fand am 29. Oktober 2019 der Studientag der ACK gemeinsam mit dem Verein "500 Jahre Täuferbewegung 1525-2025" im Augustinerkloster in Erfurt statt. Dass der Studientag…