Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland - 2023
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland - 2023
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland - 2023

Ökumenische FriedensDekade 2023

Plakat zur Ökumenischen FriedensDekade 2023 mit einem zerbrochenen Kompass

sicher nicht - oder?

Im Jahr 2023 fand die Ökumenische FriedensDekade vom 12. bis 22. November 2023 statt und stand unter dem Motto “sicher nicht - oder?”. Bundesweit haben wieder zahlreiche Gemeinden, Friedensinitiativen und Ökumenische Gruppen dezentral zu verschiedenen Aktionen und Gottesdiensten eingeladen. 

Wissenswertes über das Motto 2023

Bereits im Herbst 2022 legte das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade das Motto für 2023 fest. Mit dem Motto "sicher nicht - oder?" wird einerseits die allgemeine Verunsicherung aufgegriffen, die durch die unterschiedlichen Krisen, durch immer wieder neu aufflammenden kriegerischen Auseinandersetzungen und dem Wegbrechen gesellschaftlicher Normen und Traditionen wahrgenommen werden: über Jahrzehnte geprägte friedensethische Grundmaxime werden in politischen, gesellschaftlichen und kirchlichen Diskussionen in Frage gestellt. Das Vertraute und Gewohnte scheint nicht mehr verlässlich zu sein. Nichts scheint mehr Halt zu geben.

Andererseits soll mit der Infragestellung der Ausweglosigkeit der Blick auf Lösungsansätze gerichtet werden und dazu angeregt werden, sich nicht entmutigen zu lassen. Das Motto "sicher nicht - oder?" lädt im Jahr 2023 besonders dazu ein, Angebote zu machen, wie die Resilienzkompetenz des Menschen angesichts eines Vertrauensverlustes in die Zukunft gestärkt werden kann.

Als biblische Bezugsquellen zum Motto „sicher nicht – oder?“ wurden aus dem Alten Testament Jesaja 32,11-20 und aus dem Neuen Testament 1. Thessalonicher 5,3-11 ausgewählt.

Arbeitsmaterialien und Werbemittel

Über die Ökumenische FriedensDekade können zahlreiche Materialien bestellt werden. In einem 60-seitigen Arbeitsheft werden Anregungen für die Arbeit in Gemeinden und unterschiedlichen Gruppen (z.B. in der Konfirmandenarbeit oder Erwachsenenbildung) gegeben. Von einer Schreibwerkstatt wurde ein Gebetsleporello mit Impulsen für jeden Tag der FriedensDekade erstellt. Für eine besondere Aktion wurde ein Aktionselement erstellt und eine Friedens-Zeitung bietet nicht nur im Zeitraum der FriedensDekade Lesestoff. Alle Texte und Grafiken zur diesjährigen FriedensDekade sind auf einem USB-Stick digital verfügbar, der ebenfalls im Shop der FriedensDekade bestellt werden kann.

Besuchen Sie doch mal den Shop der Website www.friedensdekade.de 

Materialbestellung

Sie können die Plakate in unterschiedlicher Größe für Ihre Werbungszwecke frei herunterladen.

Download

Die Friedensbeauftragten aus den Landeskirchen Sachsen, Mitteldeutschland, Pfalz, Hessen-Nassau und Kurhessen-Waldeck haben mit "peace and pray" auch für dieses Jahr wieder eine Andachts-App organisiert, die für jeden Tag der Ökumenischen FriedensDekade vom 12. bis 22. November 2023 einen Audio-Impuls zum Motto "sicher nicht - oder?", ein Friedenslied sowie ein Friedensgebet zum Anhören und Nachlesen anbietet. Diese App kann ab Oktober 2023 kostenfrei im App- und Google-Store geladen werden. Wer bereits im vergangenen Jahr die App genutzt hat, kann sie dort auch ganz einfach updaten.

In jedem Jahr erstellt die Evangelische Kirche in Deutschland das Material für einen Bittgottesdienst

EKD-Bittgottesdienst

Bundesweiter Gottesdienst zur Ökumenischen FriedensDekade 2023

Mit einem bundesweiten zentralen Bittgottesdienst für Frieden in der Cottbuser Klosterkirche ist am Mittwoch, 22. November 2023, die Ökumenische FriedensDekade zu Ende gegangen. Im Jahr 2023 wurde dieser gemeinsam von der lokalen Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Cottbus, dem Ökumenischen Rat Berlin-Brandenburg (ÖRBB) und der ACK in Deutschland vorbereitet.

Oberbürgermeister Tobias Schick übermittelte beim anschließenden Empfang die Grüße der Stadt Cottbus und teilte seine Gedanken zum Frieden: „Frieden ist das wohl wichtigste Wort in unserer Zeit, und gleichzeitig eines der am meisten gefährdetsten. Vor allem deshalb, weil der Frieden weltweit in Frage gestellt wird. Ja, wir hätten lauter sein müssen. Nicht erst seit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, nicht erst seit der Terrorattacke der Hamas gegen die Juden in Israel ist der Frieden auf der Welt in Gefahr. Krieg und Gewalt, Hass und Entwürdigung sind noch immer Mittel gesellschaftlicher Auseinandersetzung und vermeintlich politischer Lösungen. Ich würde mich freuen, würde Frieden – und nicht Krieg – zum Dauerwort des Jahres, des Jahrzehnts, des Jahrhunderts. Denn Frieden ist neben der Würde jeder und jedes Einzelnen und der Freiheit die Grundlage für ein Zusammenleben verschiedener Menschen, ihrer politischen Ziele oder ihrer Religionen.

Bericht

Externe Berichterstattung

ÖRBB.de