Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland - Ostern
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland - Ostern
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland - Ostern

Ostern

An Ostern feiern Christen die Auferstehung Christi. Es ist das wichtigste Fest im Jahreskalender. Entsprechend relevant ist das Fest in der Ökumene. Seit dem Ersten Ökumenischen Konzil von Nizäa im Jahr 325 n. Chr. ist das Osterfestdatum in der Diskussion. Das Konzil von Nizäa legte fest, dass Ostern immer am Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling gefeiert wird. Damit schuf die Kirche eine bewusste Abgrenzung zum jüdischen Paschafest und einigte die christliche Praxis. Doch im 16. Jahrhundert sorgte die Astronomie für Probleme: Der alte Julianische Kalender war ungenau geworden, sodass das Kalenderdatum nicht mehr zur tatsächlichen Sonnenzeit passte. Papst Gregor XIII. korrigierte dies 1582 durch die Streichung von zehn Tagen und neue Schaltjahrregeln. Da jedoch nicht alle Kirchen diese Reform sofort übernahmen, entstand die bis heute bestehende Kluft bei der Berechnung des Osterdatums zwischen dem gregorianischen und dem julianischen System. Damit begehen christliche Kirchen an zwei unterschiedlichen Daten das Osterfest. Das ist eine bleibende Herausforderung für die Ökumene, denn der Wunsch der ersten Konzilsväter prägt noch heute die Kirchen: an einem einheitlichen Datum das Fest der Auferstehung Jesu und damit den Kern des Glaubens gemeinsam feiern.

Material

Die ökumenische Handreichung beinhaltet neben Gottesdienstentwürfen zur ökumenischen Feier der Passions- und Fastenzeit, der Kartage und dem Osterfest zahlreiche liturgische Bausteine, Texte und Materialien zum Osterfest sowie Tipps und Hinweise zur gemeinsamen Feier der Auferstehung.

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