In Deutschland ist eine große Zahl christlicher Kirchen zu Hause. Im Glauben an den dreieinen Gott sind alle Kirchen verbunden. Deshalb halten sie untereinander Kontakt, führen theologische Dialoge und arbeiten auf verschiedene Weise zusammen.
Am 10. März 1948 wurde die Arbeitsgemeischaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), noch unter dem Eindruck des Zweiten Weltkrieges, gegründet. Gegenwärtig hat die ACK in Deutschland 20 Mitglieder, 5 Gastmitglieder und 5 ökumenische Organisationen mit Beobachterstatus.
Die ACK – vor Ort
Wo mehr als zwei Kirchen an einem Ort zusammenkommen bietet sich die Gründung einer lokalen ACK an. Dabei unterstützen die regionalen ACKs gerne!
Mit 14 regionalen ACKs und mehreren hundert lokalen ACKs ist die ökumenische Arbeit in Deutschland auf verschiedenen Ebenen lebendig. Darüber hinaus gibt es enge Verbindungen zu den anderen Nationalen Kirchenräten in Europa.
Organe der ACK sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand. Sie treffen die grundlegenden Entscheidungen über die inhaltliche Arbeit der ACK sowie über Finanz- und Strukturfragen. Zweimal im Jahr trifft sich die Mitgliederversammlung. Hier werden die Weichen für die Arbeit der ACK gestellt. Alle drei Jahre wählt die Mitgliederversammlung den Vorstand der ACK.
Die „Ökumenische Centrale“ hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist die Geschäftsstelle der ACK in Deutschland.
Um einzelne Themen zu vertiefen oder auch spezielle Themen zu bearbeiten, kann die Mitgliederversammlung Ausschüsse einsetzen. Auf Dauer bestehen der Finanzausschuss der ACK sowie der Deutsche Ökumenische Studienausschuss (DÖSTA).