„Dieses Jubiläum ist Ausdruck der Lebendigkeit des Jüdischen Lebens in Deutschland heute“, so Easthill in seinem Glückwunschschreiben. Er betonte, dass das jüdische Leben heute ein unverzichtbarer Teil der religiösen Vielfalt in Deutschland sei. „Unsere Aufgabe ist es, mit dafür zu sorgen, dass Jüdinnen und Juden angstfrei und offen ihren Glauben und ihre Tradition ausleben können.“
Easthill hob die gewachsene Zusammenarbeit zwischen ACK und Zentralrat der Juden hervor, insbesondere im Rahmen des interreligiösen Projekts „Weißt Du, wer ich bin?“, dessen inzwischen fünfte Projektphase sich dem Ende nähert. Beide Institutionen stünden dafür, inmitten vielfältiger religiöser Traditionen den Dialog und das gegenseitige Verständnis zu stärken.
Angesichts des zunehmenden Antisemitismus und der wachsenden religiösen Intoleranz in der Gesellschaft sei das Jubiläum des Zentralrats auch ein Aufruf, die Brücken des Dialogs und der Solidarität weiter zu festigen. „Möge dieses Jubiläum uns alle dazu ermutigen, weiterhin gemeinsam für eine Gesellschaft einzutreten, in der religiöse Vielfalt respektiert und geschätzt wird“, so Easthill.
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