Im Mittelpunkt der Beratungen stehen die Weiterentwicklung der ökumenischen Zusammenarbeit, die Umsetzung und die nächsten Schritte zur Rezeption der Charta Oecumenica, aktuelle Herausforderungen für die Kirchen sowie die Zukunft der ACK. Die verbundene Tagung der regionalen ACKs und der Mitgliederversammlung bietet zugleich Gelegenheit zum Austausch über die vielfältige ökumenische Arbeit in den Regionen und auf Bundesebene.
Charta Oecumenica als verbindendes Thema
Ein besonderer Schwerpunkt der diesjährigen Zusammenkunft ist die Charta Oecumenica. Höhepunkt ist die Unterzeichnung der revidierten Fassung durch die Kirchenleitungen am 15. September 2026, 18 Uhr, in der Sankt Hedwigs-Kathedrale. Die Predigt hält der Moderator des Zentralausschusses des Ökumenischen Rats der Kirchen, Landesbischof i.R. Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm. Zu diesem ökumenischen Gottesdienst sind alle Interessierten herzliche eingeladen.
Damit rückt die Charta als wichtige Grundlage für das gemeinsame Zeugnis und die Zusammenarbeit der Kirchen erneut in den Mittelpunkt. Die Beratungen sollen dazu beitragen, die ökumenische Verbundenheit konkret weiterzuentwickeln und Perspektiven für die kommenden Jahre zu eröffnen.
Neuapostolische Kirche wird Vollmitglied der ACK
Zu den besonderen Ereignissen der Mitgliederversammlung gehört der Gottesdienst anlässlich der Aufnahme der Neuapostolischen Kirche als Vollmitglied in die ACK. Dieser findet statt am Mittwoch, 16. September 2026, um 20 Uhr, in der Neuapostolischen Kirche Prenzlauer Berg. Die Predigt übernimmt Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl.
Die Aufnahme ist ein bedeutender Schritt für die ökumenische Gemeinschaft der Kirchen in Deutschland und steht zugleich beispielhaft für das Anliegen der ACK, das gemeinsame christliche Zeugnis über konfessionelle Grenzen hinweg zu stärken.
Zukunft der ACK und aktuelle Herausforderungen
Neben Berichten aus Vorstand, Ökumenischer Centrale und den Kirchen stehen Fragen zur Zukunft der ACK auf der Tagesordnung. Weiterhin sieht die Tagesordnung den Austausch mit den Beauftragten der hierzulande kleineren Kirchen bei er Bundesregierung ebenso vor wie ein Gespräch mit dem Moderator des Zentralausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm.
Die regionalen ACK-Geschäftsführenden befassen sich auf ihrer Tagung vom 14.-16. September schwerpunktmäßig mit ökumenischen Immobilienkonzepten und der gemeinsamen Nutzung von Gemeinderäumen. Weiterhin ist ein Austausch mit der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) zu neuesten Entwicklungen in der pluralen christlichen Landschaft vorgesehen.




