Rückblick 2017
Gefördert wurden Projekte und Initiativen, die zur Einheit der Christen beitragen und ein gemeinsames Engagement von Christinnen und Christen verschiedener
Konfession fördern.

Der Hauptpreis in Höhe von (€ 3.000) wurde verliehen an das Projekt:
„Ökumenische Staffel der Gastfreundschaft”
Christliche Gemeinden in Bremen haben sich im Rahmen dieses Projekts gegenseitig besucht und Gastfreundschaft erlebt. Dabei lernten sie die Vielfalt der Konfessionen und des Gemeindelebens kennen. Im persönlichen Austausch rückten Unterschiede in den Hintergrund. Stattdessen standen Gemeinschaft, gegenseitige Wertschätzung und der gemeinsame Glaube im Mittelpunkt. Viele Teilnehmende machten die Erfahrung, dass konfessionelle Unterschiede beim Miteinander keine große Rolle spielen. Das Projekt weckte Neugier auf die Vielfalt des christlichen Lebens und führte zu neuen Kontakten und weiteren Begegnungen zwischen den Gemeinden – auch über das Projekt hinaus. Die „Ökumenische Staffel der Gastfreundschaft“ war Teil der Vorbereitung auf den Ökumenischen Stadtkirchentag in Bremen (16.–18. September 2016). Sie stärkte die Verbundenheit zwischen den Gemeinden und trug zur Vorfreude auf das gemeinsame Fest bei. Ihren Abschluss fand die Staffel in einem gemeinsamen Gottesdienst mit symbolischer Staffelstab-Übergabe.
Das Projekt “Ökumenische Staffel der Gastfreundschaft” würdigt die konfessionelle und kulturelle Vielfalt der christlichen Gemeinden der Stadt. Die Gemeinden kamen miteinander in Kontakt und haben erfahren, wie wertvoll Gastfreundschaft ist. Das Projekt hat Vorbildcharakter und kann an anderen, auch kleineren Orten ohne eine lokale ACK, nachgeahmt werden.

ehem. Präsident des Deutschen Bundestages
„Den Glauben gemeinsam, einträchtig und in Vielfalt zu leben, ist allen Christen aufgegeben. Im Jahr 500 nach der Reformation und ein halbes Jahrhundert nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil brauchen wir den Mut, Trennung zu überwinden. Wir brauchen den Willen, Gemeinsamkeit im Glauben zu leben. Und wir brauchen den Elan zur Erneuerung der Beziehung der Konfessionen untereinander wie auch der eigenen Kirche. Der Ökumenepreis würdigt Projekte und Initiativen, die der geistlichen Einheit aller Christen in besonderer Weise dienen – die im Sinne des Evangeliums versöhnen und Berge versetzen.“
Die Jurymitglider waren Personen aus verschiedenen Mitgliedskirchen der ACK und aus einer ökumenischen Jugendorganisation:
• Pfarrerin i. R. Christa Göbel,
Evangelische Kirche in Deutschland
• Erzpriester Radu Constantin Miron,
Orthodoxe Bischofskonferenz in Deutschland
• Weihbischof Dr. Nikolaus Schwerdtfeger,
Römisch-katholische Kirche
• Dr. des. Annegreth Schilling,
More Ecumenical Empowerment Together
• Pastor Jürgen Stolze,
Evangelisch-methodistische Kirche
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Der Ökumenepreis der ACK 2017 wurde durch die freundliche Unterstützung der folgenden Sponsoren ermöglicht:
Elstal/Bensheim/Frankfurt a. Main, Dr. Verena Hammes ist Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und römisch-katholische Theologin. Dr. Lothar Triebel ist stellvertretender Leiter des Konfessionskundlichen Instituts…
Genf (Ostern 2026). - Die Osterbotschaft des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) beschäftigt sich mit der Frage, wie wir in einer Zeit Ostern feiern können, in der Jubelrufe so oft von Schreien der Verzweiflung übertönt werden? „Es sind so viele…
Rastatt (19.03.2026). - Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 258. Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) haben im Rahmen ihrer Frühjahrstagung am 18. und 19. März 2026 in Rastatt eine gemeinsame…
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