Bildung

Der theologische Diskurs ist seit jeher ein wichtiges Kennzeichen der Ökumene. Konfessionskundliche Weiterbildung, klassische und kontroverse Themen aber auch praktische Fragen der Ökumene stehen hier auf der Tagesordnung.

 

 

Studientage

„Summer School“ für Studierende  

 

Die jährliche SummerSchool ist Teil des Curriculums Friedensbildung an der Universität Hamburg und wird zudem alle zwei Jahre in Kooperation mit der Vrije Universiteit Amsterdam ausgerichtet. Während die Amsterdamer Gruppe überwiegend aus Studierenden des Master Studiengangs Peace, Trauma & Religion besteht, ist das Curriculum in Hamburg für Studierende aller Studiengänge geöffnet. So ergibt sich ein Teilnehmerfeld, das sich gerade durch seine Diversität auszeichnet, auch im Hinblick auf die Religions- bzw. Konfessionszugehörigkeit der Teilnehmenden.

Das Besondere des Projektes ist, dass Menschen verschiedenster Konfessionen, aber auch Teilnehmende, die nicht religiös sind, gemeinsam eine Woche lang intensiv zu einem Thema arbeiten, das sich im Horizont der Friedensbildung bewegt. Das Angebot ist nicht explizit als ökumenisches Projekt ausgeschrieben, doch ist die Lernform der Sommeruni immer auch auf erfahrungsbasiertes Lernen ausgerichtet, wodurch die Identitäten der Teilnehmenden starke Berücksichtigung innerhalb der Sommeruni finden. 

Weitere Informationen: https://www.znf.uni-hamburg.de/studium/friedensbildung-peacebuilding/sommerkurse-und-exkursionen.html

(Wettbewerbsbeitrag Ökumenepreis der ACK 2021, Idee: Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen an der Universität Hamburg)


Open-Space-Tagung

Eine transkonfessionelle und multilaterale Tagung in einem innovativen Format. Die offene Tagungsform „Open-Space“, in der die Teilnehmenden wie in einem Thinktank die Inhalte selbst gestalten und den Diskussionsverlauf bestimmen, möchte gezielt junge, an Innovationsprozessen interessierte Teilnehmende unterschiedlicher Konfessionen ansprechen, diese neu für Ökumene und Kirche begeistern und einen Raum für ihre Ideen eröffnen. In einer postmodernen Zeit, in der Konfessionszugehörigkeiten immer mehr in den Hintergrund rücken, werden über die konfessionellen Grenzen hinweg in einem multilateralen Setting erneuernde Ideen für und über Kirche*n in Zukunft entwickelt. Digitale Variante möglich in Form eines digitalen Barcamps. 

Weitere Informationen hier.

(Wettbewerbsbeitrag Ökumenepreis der ACK 2021, Idee: Eberhard Karls Universität Tübingen, Katholisch-Theologische Fakultät, Institut für Ökumenische und Interreligiöse Forschung)


Ökumenische Glaubensgespräche

zu zentralen christlichen Themen, in der es neben dem Verstehen und der Vergewisserung über zentrale Glaubensinhalte auch um die Frage geht: “Was bedeutet es konkret für mein/unser Leben heute?“. In unterschiedlichen Formaten, mit unterschiedlichen Impulsen verschiedener ReferentInnen kann sich ein Raum für viele persönliche Gespräche eröffnen. 

Weitere Informationen: https://www.sankt-clemens-hiltrup.de/aktuelles-veranstaltungen/archiv/liste/detailseite/christsein-heute-oekumenische-glaubensgespraeche-2020

(Wettbewerbsbeitrag Ökumenepreis der ACK 2021, Idee: Katholische Kirchengemeinde St. Clemens Hiltrup Amelsbüren)

 

 

Barcamps

Offene Tagungen mit offenen Workshops

deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden können. Barcamps dienen dem inhaltlichen Austausch und der Diskussion, können aber auch bereits am Ende der Veranstaltung konkrete Ergebnisse vorweisen.

Workshops

Pecha Kucha Präsentationen

„Was ich schon immer einen Baptisten/Mennoniten/… fragen wollte“ im digitalen Format (z. B. als Videokonferenz) mit Pecha Kucha Performance. Die Kirchen stellen sich vor, als Einstieg in Diskussion/ Fragenrunde; 
Weitere Informationen: blog.presentationload.de/pecha-kucha-die-kunst-des-praesentierens-mit-bildern/
Beispiel: www.youtube.com/watch